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Ist der Solarmarkt in NÖ zusammengebrochen

Ist der Solarmarkt in NÖ zusammengebrochen?

Schwere Vorwürfe der AK NÖ und Austria Solar solar_sterreich
Seit Beginn dieses Jahres hat Niederösterreich die Landesförderung von 30 % der Investitionssumme bei der Errichtung einer thermischen Solaranlage gestrichen.

Darauf reagieren die AK NÖ und Austria Solar und befürchten gravierende Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt und für die erneuerbare Energie.
AK NÖ Experte Staudinger: „Solarenergie wird gegenüber Bio-Nahwärme benachteiligt“

Die Niederösterreichische Arbeiterkammer kritisiert, dass die Landesregierung den Direktzuschuss für thermische Solaranlagen gestrichen hat. Das sei ökologisch und ökonomisch „desaströs“.

Der Markt für neue thermische Solaranlagen in Niederösterreich ist eingebrochen. Im Vorjahr wurden knapp 6.000 neue Anlagen installiert, heuer wird es nicht einmal ein Drittel davon sein. Der Rückgang basiert nach Meinung von AKNÖ-Energieexperten Robert Staudinger auf der neuen Wohnbauförderrichtlinie 2011: „Man hat die Förderungen für neue Anlagen eingespart, die Auswirkungen sind in mehrfacher Hinsicht desaströs - etwa 300 Arbeitsplätze in der Branche sind akut gefährdet und der ausgewogene Energiemix bei den Erneuerbaren Energien wird nicht mehr eingehalten."

Unverständlich ist angesichts dieser Einsparungen aus Sicht von Energieexperten Staudinger, warum die Landesregierung die Bio-Nahwärmenetze großzügig fördert.

Heuer werden 30 neue Anlagen in Betrieb gehen, von denen vor allem die Land-und Forstwirtschaft profitiert. „Wir haben nichts gegen diese Anlagen an sich, die dazugehörigen Wärmelieferverträge und deren Preisgleitklauseln sind für die AbnehmerInnen jedoch äußerst ungünstig gestaltet. Die Preise kennen aufgrund der Verträge nur eine Richtung - und die ist nach oben“, sagt Staudinger. Heuer werden die Wärmepreise um bis zu 25 Prozent steigen. „Bei uns beschweren sich immer mehr KundInnen. Und sie haben keine Chance, den Betreiber zu wechseln, sind den Preissteigerungen also hilflos ausgeliefert.“

Verband Austria Solar unterstützt Forderung der AK-Niederösterreich zur Wiedereinführung der Direktförderung für thermische Solaranlagen

Lag der Rückgang beim Ausbau mit Solaranlagen in Niederösterreich im  ersten  Halbjahr noch bei 70 %, so ist er seitdem komplett zusammengebrochen. Wie die Arbeiterkammer Niederösterreich heute in einer Aussendung betont, liegt der Grund dafür in der Streichung der Direktförderung für thermische
Solaranlagen. Der Verband Austria Solar fordert daher die sofortige Wiedereinführung der Direktförderung.

"Mit Niederösterreich ist der größte Solarmarkt Österreichs zusammengebrochen!" mahnt Roger Hackstock, Geschäftsführer des Verbandes Austria Solar angesichts der aktuellsten Entwicklungen. Seit Beginn dieses Jahres hat Niederösterreich die Landesförderung von 30 % der Investitionssumme bei der Errichtung einer thermischen
Solaranlage gestrichen. Damit wurde der wichtigste Solarmarkt in Österreich quasi lahmgelegt.

Alleine für Niederösterreich droht in den nächsten Monaten der Wegfall von rd. 300 Arbeitsplätzen in Solar- und Installationsunternehmen. Die wirtschaftlichen Auswirkungen auf den heimischen Gesamtmarkt bei Solaranlagen sind derzeit noch gar nicht abschätzbar.

Politik drängt Menschen zu fossilen Energieträgern und damit in die Kostenfalle

Entscheidungen für Heizsysteme sind Entscheidungen für 20 Jahre und mehr. Hackstock: "Durch den Wegfall der Förderung für erneuerbare Energie entscheiden sich viele Menschen weiter für fossile Energieträger und sitzen damit über kurz oder lang in der Heizkostenfalle fest. Heizöl ist innerhalb eines Jahres um 21 % teurer geworden, Erdgas um 10,5% - der Preisschub in den nächsten Jahren wird noch viel stärker ausfallen. Die Nutzung der kostenlosen Sonnenenergie hingegen gerät aufgrund mangelnder Unterstützung durch die Politik immer mehr ins Hintertreffen!"

Der Verband Austria Solar fordert daher die sofortige Wiedereinführung der Direktförderung. Roger Hackstock: "Die politischen Entscheidungsträger müssen endlich erkennen, dass der aktuelle Trend hin zu fossilen Energieträgern mittelfristig ins ökologische und wirtschaftliche Desaster führt. Als Umstiegshilfe für Haushalte auf Solarwärme müssen rasch Maßnahmen ergriffen werden, um eine Energiewende beim Heizen einzuleiten."

Quelle: AK NÖ, Verband Austria Solar

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